06. bis 08. März 2015: 2. Bodenbahn-Wochenende in Lilienthal

Das zweite Lilienthaler Bodenbahnwochenende vom 06. bis 08. März 2015 begann mit einer Programmänderung. Gemeldet waren als Beschicker 2015 zwei H0-Großanlagen, zwei H0-Mittelgroßanlagen, eine H0-Selbstbauanlage, die Holzeisenbahn, eine Spur-1-Bahn und eine Gartenbahn. Ausgerechnet die beiden Großanlagen konnten nicht teilnehmen. Die Grippe hatte zugeschlagen. Nun hieß es, die Anordnung der Bahnen schnell zu ändern, damit die Halle nicht zu leer aussieht. Dies war Karl gelungen. Die beiden H0-Bahnen, von denen das „Philippusland“ auf der Bühne aufgebaut war, waren mit einer 16m langen und 50cm hohen Rampe, die Hans-Werner gezimmert hatte, verbunden. Ebenfalls angeschlossen war die H0-Selbstbauanlage, die Besucher selbst aufbauten. Hierzu zählte auch Lilienthals größtes Viadukt aus Latten, Bausteinen und Klebeband über das Erwachsenentaufbecken. Beeindruckend war auch die Spur-1-Anlage mit sehr detailgetreuen Loks.

Auch wenn alles kleiner war, so stimmte das Ambiente. Matthias betrieb nicht nur eine Gartenbahn, sondern hatte auch einen Grill geordert und insgesamt 90 Würstchen für uns gegrillt. Frauke hatte 120 Lokomotiven aus Süßigkeiten für die Besucher gebastelt. Astrid hatte Preise von Sponsoren (VBN, BSAG, u. m.) besorgt. Und viele Mitglieder der Philippusgemeinde hatten dekoriert und gebacken, so dass wir es uns im Eisenbahncafé bei Kaffee von „De Koffiemann“ und Milch von „Dehlwes“ gut gehen lassen konnten.

Am Sonnabend öffnete um 14:00 Uhr die Bodenbahn ihre Türen für die Öffentlichkeit. Aufgrund des schönen Wetters war das aber nur eine Handvoll von Besuchern. Den erhofften Besucheransturm erlebten wir erst Sonntagmittag, zum Ende des Modellbahnergottesdienstes.

Kurz vor Schließen der Bodenbahn zog Moderatorin Insa mit Glücksfee Alexander den Gewinner der Bodenbahnquiz. Andreas war der Glückliche aus über 50 Quizteilnehmern mit richtigen Antworten, der den Hauptpreis, ein MÄRKLIN-Starter-Set, gespendet von „Spielwaren HAAR“, überreicht bekam.

Veranstalter und Aussteller waren sich schnell einig: Nächstes Jahr wieder. Vielleicht etwas eher, um garantiert schlechtes Wetter zu haben.

Bericht: CM   Fotos: Karl Somnitz